Die digitale Spedition FreightHub erhält 20 Millionen Dollar Investorengelder und will mit dem Geld Niederlassungen in Asien und in den USA eröffnen.

Die digitale Frachtspedition FreightHub hat in einer Series A-Finanzierungsrunde knapp eineinhalb Jahre nach Marktstart 20 Millionen US-Dollar erhalten.

Lead-Investor und neu in FreightHub investiert ist die europäische VC-Gesellschaft Northzone, die bereits Start-ups wie Spotify, Lesara oder iZettle unterstützt. Die Bestandsinvestoren aus der Seed-Runde im vergangen Jahr, Global Founders Capital (GFC), Cherry Ventures, Cavalry Ventures und La Famiglia, beteiligen sich erneut mit mehreren Millionen Dollar an der Finanzierung. Als strategischer Business Angel steigt außerdem das Family Office der indischen Unternehmerfamilie Mittal ein.

Anstellung neuer Mitarbeiter geplant

Das Geld soll vor allem für die Eröffnung von Standorten in Asien und den USA sowie zur Anstellung neuer Mitarbeiter in den Bereichen Software Engineering und Logistik fließen.

Das 2016 von Ferry Heilemann, Erik Muttersbach und Michael Wax gegründete FreightHub, das sich auf See- und Luftfrachttransporte spezialisiert hat, will die bisher analog geprägte Speditionswelt revolutionieren, indem es Logistikschritte, wie die Ausstellung von Frachtpapieren oder das Erstellen von Zoll-Genehmigungen, digitalisiert.

Eigenen Angaben zufolge nutzen bereits über 650 Kunden wie etwa Viessmann, Home24 und Franke das Angebot, was dem jungen Unternehmen bis dato ein Wachstum von 70 Prozent pro Quartal beschert hat.