Fünf Millionen Menschen nutzen die Entwicklung des Start-ups. Die Anwendungszahlen der App haben sich in weniger als einem Jahr verfünffacht.

Das Start-up Clue ist auf Wachstumskurs. Wie das Unternehmen heute bekannt gab, haben sich die Nutzerzahlen der App in weniger als einem Jahr verfünffacht: Mehr als fünf Millionen Menschen aus 190 Ländern nutzen die von den Berlinern entwickelte  Zyklus- und Fruchtbarkeits-App, die auf elf Sprachen erhältlich ist.

Aktuell arbeitet das Start-up weltweit mit Institutionen wie der Stanford University, Columbia University, der University of Washington und der University of Oxford zusammen, um das Wissen zum Thema Frauengesundheit zu vertiefen.

Tabus durchbrechen

„Wir unterstützen Frauen dabei, ein besseres Bewusstsein für ihren Körper zu entwickeln. Gleichzeitig möchten wir die wissenschaftliche Forschung zu diesem Thema vorantreiben. Mit mehr als fünf Millionen aktiven Nutzerinnen sind wir diesem Ziel bereits ein gutes Stück nähergekommen“, sagt Clue-Mitgründerin und CEO Ida Tin. „Mit jeder Person, die Clue nutzt, lernen wir mehr über den Menstruationszyklus und können so daran arbeiten, bestehende Tabus rund um Menstruation und Fruchtbarkeit zu durchbrechen.“

In einer Anfang Mai veröffentlichten Studie des American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG) ist Clue von Ärzten zur Nummer eins unter den kostenlosen Zyklus-Tracking Apps gewählt worden. In vielen Ländern ist Clue eine der beliebtesten Apps im Bereich „Gesundheit&Fitness“. 2015 wurde sie von Apple und Google zu einer der besten Apps ernannt.

Unterstützung in Höhe von 10 Millionen Dollar

Das 2013 von Ida Tin und Hans Raffauf gegründete Unternehmen wird mit derzeit zehn Millionen Dollar von namenhaften Investoren wie Union Square Ventures, Mosaic Ventures und der Group Arnault, Mehrheitsaktionär der Louis Vuitton Moët Hennessy Gruppe, sowie top Start-up Unternehmern aus dem Umfeld von Spotify, Dropbox, SoundCloud und Toca Boca finanziert. Weitere Investoren sind u.a. Christophe Maire von Atlantic Ventures und Joanne Wilson.