Der Berliner Immobilienmakler McMakler sichert sich ein Millioneninvestment. Angeführt wird die Finanzierungsrunde vom Bestandsinvestor Frog Capital.

Das Berliner Immobilien-Start-up McMakler erhält in seiner mittlerweile dritten Finanzierungsrunde 16 Millionen Euro. Das erfuhr WirtschaftsWoche Gründer exklusiv. Angeführt wird die Finanzierungsrunde vom britischen Bestandsinvestor Frog Capital, der zusammen mit Piton Capital, Mutschler Ventures und Cavalry Ventures bereits im Juni des vergangenen Jahres Geld in das Maklerunternehmen gesteckt hatte. Die neuen Mittel sollen insbesondere in den verstärkten Ausbau der Standorte in Deutschland, in die technologische Entwicklung, die Erweiterung des Verkaufsgeschäftes und in die Steigerung der Markenbekanntheit fließen.

Investor lobt Performance

„McMakler hat sich seit der Gründung 2015 beeindruckend entwickelt und sehr erfolgreich mit einer deutlich besseren Performance gegen eine Vielzahl von Mitbewerbern durchgesetzt, und das trotz des späteren Markteinstiegs. Es ist davon auszugehen, dass McMakler auch mit Blick auf traditionelle Maklerunternehmen schnell weitere Marktanteile gewinnen wird“, sagt Jens Düing, Partner des führenden Investors Frog Capital.

Das im Juni  2015 von Hanno Heintzenberg und Lukas Pieczonka gegründete McMakler hat seinen Hauptsitz in Berlin und beschäftigt rund 200 Mitarbeiter an über 50 Standorten, unter anderem in Berlin, München, Augsburg und Düsseldorf. Das Ziel sei es noch in diesem Jahr ganz Deutschland abzudecken, so die Gründer.

Objekte-Vermittlung im Wert von über 50 Millionen Euro

Das Start-up verbindet als sogenannter Hybridmakler die klassische, persönliche Beratung von Verkäufern, Käufern, Vermietern und Mietern mit onlinegestützter und mobiler Kommunikations- und Vermarkungstechnologie. Bei McMakler zahlt der Vermieter einen Festpreis ab 498 Euro für eine erfolgreiche Vermietung seiner Immobilie; der Verkauf ist kostenfrei.

In den letzten zwölf Monaten hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge Objekte mit einem Gesamtvolumen von über 50 Millionen Euro vermittelt.