Das Software-Start-up sammelt eine siebenstellige Finanzierung von mehreren Investoren ein. Einer der Geldgeber soll den Weg auf einen neuen Markt ebnen.

Es gibt keine dumme Fragen – und bald nur noch intelligente Antworten: Das ist die Vision von Cognigy. Das junge Düsseldorfer Unternehmen entwickelt Software, die insbesondere die Sprachassistenten von Unternehmenskunden schlauer machen soll. Auch im „Internet of Things“-Umfeld hat das Start-up nach eigenen Angaben schon Projekte realisiert. Jetzt beteiligen sich zwei neue Geldgeber mit einem siebenstelligen Betrag an dem Unternehmen.

Das Geld stammt zum einen von dem Inkubator Digital Incubation and Growth, einer erst vor einem Jahr gestarteten Ausgründung der Managementberatung Cassini. Zum anderen beteiligt sich Gründer und Investor Bjarne Hansen an Cognigy. Er ist aktuell im Hauptberuf verantwortlich für das Amerikageschäft des dänischen Content-Management-Systemanbieters Sitecore. „Wir haben die gleiche digitale DNA und die gleichen Ziele“, lassen sich die beiden Cognigy-Gründer und -Geschäftsführer Philipp Heltewig und Sascha Poggemann in einer Pressemitteilung zitieren. „Wir freuen uns sehr, Cognigy nun international auf die nächste Stufe zu heben.“

Insbesondere Hansen soll zudem als „aktiver Investor“ eine entscheidende Rolle für Cognigy spielen. Laut Mitteilung wird er dem Unternehmen dabei helfen, zuerst einen Standort im Silicon Valley und von dort ausgehend die USA als Markt zu bearbeiten. „Chatbots, intelligente Assistenten wie Alexa und andere Sprachschnittstellen sind der Schlüssel zur Customer-Experience der Zukunft. Ich bin froh, das professionelle Cognigy-Team fortan mit meiner Erfahrung unterstützen zu können“, sagt Hansen.

Auch andere deutsche Start-ups, die Künstliche Intelligenz in Chatbots oder Sprachassistenten integrieren wollen, hatten in diesem Jahr Geld für ihr Vorhaben einsammeln können – in diesem Sommer etwa das Team von E-Bot7 aus München.