Gleich drei deutsche Start-ups haben in dieser Woche hohe zweistellige Millionenbeträge eingesammelt. Was sonst wichtig war.

Diese Woche stand im Zeichen der Anschläge von Brüssel mit mindestens 34 Toten – in Momenten wie diesen treten Meldungen über Finanzierungsrunden, Erfolg oder Misserfolg von Start-ups in den Hintergrund. Aber diese gab es natürlich auch in dieser Woche.

Gleich drei deutsche Start-ups haben in dieser Woche hohe zweistellige Millionenbeträge eingesammelt: Zehn Millionen Euro sammelte Kreditech ein. Das Hamburger Start-up gilt als eine der großen deutschen Hoffnungen,  das das Zeug hat bald zu einem „Einhorn“ zu werden, also ein Unternehmen, das mehr als eine Milliarde US-Dollar wert ist. Vergangenes Jahr stieg Paypal-Gründer Peter Thiel ein und adelte damit erneut die deutsche Start-up-Szene. Zuvor hatte er auch in Number26 und EyeEm investiert. Die zehn Millionen kommen nun von der Weltbank.

15 Millionen Euro gab es für das Berliner Start-up Friedensurance. Das Unternehmen macht Policen durch Gruppentarife billiger. Wer mitmacht, akzeptiert im Schadenfall eine höhere Selbstbeteiligung. Dafür wird die Versicherung günstiger. Die gesparten Beiträge kommen in einen Topf. Aus dem werden die Kosten für den höheren Selbstbehalt bei Schäden getragen. 75.000 neue Kunden hat Friendsurance im Vorjahr gewonnen. Li Ka-Shing, der reichste Mann Asiens, investiert jetzt 15,3 Millionen Dollar. Damit will Friendsurance das Modell auch ins Ausland bringen. „Erstes Expansionsziel ist Australien“, sagt Mitgründer Sebastian Herfurth.