Der japanische Technologiekonzern Softbank steckt eine halbe Milliarde Euro in Auto1. Das Berliner Start-up wird nun mit 2,9 Milliarden Euro bewertet. 

Online-Autohändler auf der Überholspur: Wie am Wochenende bekannt wurde, steckt der japanische Technologiekonzern Softbank über seinen Technologiefonds Vision Fund 460 Millionen Euro in die Gebrauchtwagen-Plattform Auto1 und erhält dafür ein Fünftel am Unternehmen. Es ist das erste Investment der Japaner in Deutschland.

Auto1 wird nun mit 2,9 Milliarden Euro bewertet und ist somit hinter Spotify das zweitwertvollste, nicht börsennotierte, junge Unternehmen Europas. Das eingeworbene Geld soll in den Launch neuer Produkte und Services fließen, schreibt die Financial Times, die zuerst über den Megadeal berichtete.

Umsatz von 1,5 Milliarden Euro

Der 2012 gegründete Online-Marktplatz für den Zu- und Abverkauf von Gebrauchtwagen hatte bereits vergangenes Jahr in einer Finanzierungsrunde 360 Millionen Euro eingesammelt. Das Start-up bewertet und kauft Gebrauchtwagen und verkauft sie teurer an Autohändler weiter.

Eigenen Angaben zufolge verkaufte das Unternehmen 2016 mehr als 300.000 Fahrzeuge und erwirtschaftete einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro.