Der Boom der Accelerator hält an, Konzerne wie Daimler, Siemens oder die Deutsche Bahn haben seit Anfang 2015 Start-up-Brutkästen gestartet oder stehen davor. Die Programme im Überblick.

Die Deutsche Telekom oder Axel Springer haben es vorgemacht: Mit Hub:raum oder dem Axel Springer Plug and Play Accelerator betreiben die Unternehmen schon seit einiger Zeit Inkubatoren bzw. Accelerator-Programme (Mehr zu den Unterschieden und Vor- bzw. Nachteilen hier). Seit dem vergangenen Jahr sind noch einige dazu gekommen:

Daimler
Startup Autobahn
Start: 2016
Bewerbungsfrist: 15.1.2017
Konditionen: Konzern und Start-ups im Accelerator verhandeln individuell, ob und wie viele Anteile sie verkaufen wollen

E.On
E.On Agile
Was einst als Mitarbeiter-Programm bei E.On startete, ist mittlerweile ein etablierter Brutkasten für Jungunternehmer. Pro Quartal werden fünf Projekte gefördert, E.On spendiert bis zu 30.000 Euro und Büroräume in Düsseldorf oder Berlin.

Merck
Merck Accelerator
Start: 2015
Bewerbung: ab November 2016
Konditionen: strategische und operative Beratung sowie finanzielle Unterstützung von 25.000 Euro in stillen Anteilen

Siemens
next47
Start: Oktober 2016
Konditionen: noch nicht näher genannte finanzielle Hilfe sowie fachliche Expertise und Zugang zu Siemens-Kunden

Metro
Metro Accelerator mit Techstars
Start: 2015
Konditionen: Investment bis zu 120.000 Euro für sieben bis zehn Prozent Anteile am Unternehmen und Zugang zum Netzwerk

Deutsche Bahn
DB Mindbox
Start: 2015
Konditionen: 25.000 Euro für drei Monate, aber keine Anteile, Räume zum ArbeitenE.On AgileE.On AgileE.On Agile