My Boo

Fair, sozial und nachhaltig – dafür steht das Start-up „My Boo“ aus Kiel. Das Unternehmen verkauft Fahrräder aus Bambus. Die Idee dazu stammt aus Ghana und wurde von den BWL- Studenten Jonas Stolzke und Maximilian Schay auf den deutschen Markt gebracht. Erste finanzielle Unterstützung seit der Gründung Ende 2012 erhielten sie durch den Inhaber einer mittelständischen Firmengruppe. Nach ihrem Markteintritt 2014 finanzierten sie sich größtenteils aus dem Cash-Flow.

Dem Start-up geht es dabei nicht nur um Profit: Mit ihrem Projektpartner „The Yonso Project“ wollen sie den Lebensstandard und die Bildungschancen in dem Dorf Yonso, nahe Kumasi erhöhen. Ihr „Bike to School Programm“ wurde vom Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef unterstützt. Dort werden die Bambus-Rahmen handgefertigt. Für rund 900 Euro verkauft my Boo die Rahmen. In ihrer Manufaktur in Kiel entstehen dann die Fahrräder. Das nächste Ziel der Gründer: Die Etablierung ihrer Produkte auf dem Markt und die Einführung eines E-Bikes – natürlich aus Bambus.