Aus seinem ersten ‘Do it yourself’ Versuch machte Oliver Götze ein Geschäft. Überzeugt davon, dass das klappen würde, war er von Anfang an: „Wenn Ikea rund zwei Millionen dieser Schreibtische verkauft und nur ein Bruchteil der Kunden ebenfalls einen Monitorständer benötigt, den sie dann bei mir bestellen, wird New Swedish Design ein Erfolg.“

Und tatsächlich steht Olive Götze rund fünf Jahre nach den ersten Gehversuchen sehr gut da: „Der Umsatz verdoppelt sich jedes Jahr.“ Sechs Angestellte arbeiten mittlerweile für ihn im Bereich Entwicklung und Vertrieb an seinem Firmenstandort in Potsdam. Gefertigt werden die Produkte in Thüringen. Immer wieder erweitert er sein Sortiment: „Wir überprüfen auch regelmäßig was Ikea aus dem Programm nimmt und ob wir dieses Produkt aufgreifen und in einer modifizierten Version anbieten können.“

Und Ikea? Direkt geäußert hat sich das Unternehmen gegenüber den Gründern bisher nicht. „In den sozialen Netzwerken gab es aber schon ein Like für einen unserer Beiträge und IkeaDeutschland folgt uns auf Instagram, wir gehen also davon aus, dass man uns mag“, sagen Rabe Knippscheer und Stefanie Gärtner. Als einen „Ritterschlag“ sieht auch Oliver Götze jedes virtuelle „Gefällt mir“ von Ikea. Um rechtliche Probleme auszuschließen, hat er zu Beginn seiner Selbstständigkeit Kontakt zum Unternehmen aufgenommen. Dort habe man keine Bedenken gehabt. Ohnehin sind sich alle drei einig: „Durch unseren Zubehör vergrößern wir den Ikea-Kosmos ja, machen den Namen noch bekannter, das sollte auch im Interesse der Schweden sein.“