Foodpanda

Branche
Lebensmittel-Lieferservice

Anteil von Rocket Internet
52,1 Prozent

Was macht das Start-up genau?
Essen liefern. Anders als HelloFresh bringt Foodpanda allerdings keine Rezeptboxen, sondern Essen von mehr als 55.000 Restaurants zu seinen Kunden nach Hause. Das Start-up macht sich auf dem ganzen Globus breit: Foodpanda ist in Europa, im Nahen Osten, in Russland, in der Asien-Pazifik-Region und in Indien unterwegs. Das 2013 gegründete Unternehmen verrät allerdings nichts zu seiner Nutzerzahl.

Wie sieht die Bilanz aus?
Ganz aktuell ist die Bilanz nicht mehr, schließlich beteiligte sich Rocket Internet erst Anfang Mai an einer 100-Millionen-Euro schweren Finanzierungsrunde für das Start-up. Das dürfte sowohl die Liquidität als auch die Investitionsausgaben beeinflussen – das wird sich aber erst in einer neuen Aufstellung zeigen.

Die derzeitigen Zahlen hingegen sind nicht allzu positiv. Zwar konnte Foodpanda sein Umsatzwachstum mehr als verneunfachen und liegt nun bei einem Wert von 6,7 Millionen Euro. Das liegt allerdings auch daran, dass das Start-up 2013 gerade einmal 700.000 Euro einnahm. Das Plus kommt vermutlich vor allem durch seine insgesamt 16 (!) Akquisitionen beziehungsweise Tauschaktionen zustande.

Die Verluste sind mit 38,5 Millionen Euro demzufolge auch ziemlich hoch. Ein Grund dafür dürften die hohen Investitionen für die Zukäufe sein. Gab Foodpanda 2013 nur 400.000 Euro aus, waren es 2014 43 Millionen Euro. Dass das Unternehmen trotzdem liquide ist, liegt an diversen Finanzierungsrunden im vergangenen Jahr.

Kennzahlen auf einen Blick
EBITDA:                                 minus 39 Millionen Euro
Nettoumsatz:                          6,7 Millionen Euro
Investitionsausgaben:            43 Millionen Euro
Cash Position (Liquidität):      45 Millionen Euro