Streuung der Beteiligungen

Die German Start-ups Group ist an 43 Unternehmen beteiligt, an 42 davon allerdings nur minderheitlich. Teils hält sie weniger als ein Prozent an den Start-ups. Die Investorengruppe versteht sich als Early-Bird-Geldgeber, sichert sich also noch im Anfangsstadium eines Unternehmens die ersten Anteile.

Im Börsenprospekt gibt der Risikokapitalgeber an, hauptsächlich Start-ups in der Wachstumsphase zu fördern. Fast zwei Drittel aller aktiven Beteiligungen (62,4 Prozent) hält der Investor demnach an jungen Unternehmen, die expandieren. Nahezu ein Viertel der Start-ups (23,4 Prozent) befinden sich hingegen noch in der Frühphase, in der das Unternehmen gegründet beziehungsweise das Produkt auf den Markt gebracht wird. Die German Start-ups Group investiert teils auch schon in der „Seed Stage“, also noch vor der Gründung. Mit diesen Start-ups (14,2 Prozent) steht der Investor noch ganz am Anfang ihres Weges.

Gerade in der Anfangsphase besteht ein erhöhtes Risiko, dass sich die jungen Unternehmen nicht durchsetzen und Pleite gehen. Für Investoren wie die German Start-ups Group oder auch Rocket Internet besteht die Kunst darin, das Potenzial eines jungen Unternehmens früh richtig einzuschätzen, um Fehlinvestitionen zu vermeiden beziehungsweise rechtzeitig zuzugreifen, wenn die Anteile eines Start-ups noch billig zu haben sind.

An fast 70 Prozent der jungen Firmen besitzt die German Start-ups Group direkte Beteiligungen. Damit erkauft sich die Investorengruppe gewöhnlich auch Anteile an dem Unternehmen und wird so Mitgesellschafter. An knapp einem Fünftel der Start-ups ist der Kapitalgeber hingegen nur indirekt beteiligt, also über ein anderes Unternehmen. Auf elf Prozent der Beteiligungen trifft laut Börsenprospekt beides zu.