Was zeigen die einzelnen Beteiligungen an den vielen Start-ups?

Drückt man es diplomatisch aus: Die German Start-ups Group verteilt ihr Geld auf viele kleinen Beteiligungen und streut das Risiko so geschickt. Dreht man es weniger wohlwollend, könnte man dem Investor aber auch unterstellen, dass er sich keine großen Investments zutraut oder ihm bislang das Kapital für eben jene gefehlt hat – und dass er in seinen Pressemitteilungen mit großen Namen prahlt, an denen er aber nur minimale Beteiligungen hält.

Der Börsengang wird zeigen, wohin die Reise für die German Start-ups Group geht. Gelingt es dem Risikokapitalgeber, nach dem IPO vermehrt auch Mehrheitsbeteiligungen zu gewinnen und das an den richtigen Unternehmen, könnte sich die Investorengruppe von Gründer Christoph Gerlinger zu einem führenden Spieler auf dem Markt der Start-up-Beteiligungen entwickeln. Gelingt dies nicht, wird die Aktie wohl zum Pennystock verkommen.