Verständlich, dass auch die Gerüchte um Börsenpläne nicht so richtig verstummen wollten: Diese sind nun möglicherweise vom Tisch – auf unbestimmte Zeit verschoben, wie es so schön heißt. Grund dafür sind anhaltend rote Zahlen und einem Wachstum von nur noch 55 Prozent.

Der Erfolg eines Start-ups lässt sich häufig schon in der Gründungsphase erkennen, sagt zumindest eine neue Studie der Harvard Business School. Die Studie kommt dabei zu dem Ergebnis, dass es schon in der Frühphase der Gründung Indikatoren gibt, wie marktfähig ein Unternehmen sein wird, wie viel Erfolg es also haben wird: Unternehmen, die von Experten und Nutzern schon früh positiv bewertet wurden, erreichten deutlich schneller und erfolgreicher das Level der Kommerzialisierung.

Passend dazu hat sich in dieser Woche der Global Venture Capital Report der Venture-Capital-Datenbank CB Insights die vielversprechendsten deutschen Start-ups angeschaut. Gewinner und zugleich das bekannteste Start-up ist der Online-Shop Juniqe. Die Berliner Jungunternehmer bieten die Werke von Hunderten internationaler Künstler nicht nur als Kopie zum Aufhängen an, sondern bringen sie auf Wunsch auch auf Shirts, Bettwäsche und Handyhüllen.