Ad Block Plus

Wie es ist, sich mit großen Konzernen anzulegen, weiß auch Eyeo. Das Kölner Start-up hat einen Werbeblocker namens Ad Block Plus entwickelt. Dadurch wird Werbung im Internet nur unter bestimmten Kriterien angezeigt. Wenn Unternehmen wollen, dass ihre Werbung weiter angezeigt wird, müssen sie dafür zahlen – oder 30 Prozent der Einnahmen abgeben.

Weil sich viele Verlage mit Anzeigen auf ihren Webseiten finanzieren, gehen sie nun gegen das Unternehmen vor. Ein Anwalt von Seven One Media, dem Vertreter von ProSiebenSat.1, bezeichnete das Vorgehen gar als „Raubrittertum“. Auch RTL, Zeit, Axel Springer und IP Deutschland sind gegen Eyeo vor Gericht gezogen. Während die Verlage ihr Geschäftsmodell bedroht sehen, argumentiert Eyeo damit, dass der Werbeblocker sogar Native Advertisement anzeigen würde.

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