Uber

Selten hat es ein Start-up geschafft, sich in einer Branche so schnell unbeliebt zu machen wie der Fahrdienst Uber. Besonders alteingesessene Taxifahrer gingen gegen die App vor. Im Fokus steht der Dienst Uberpop. Dort können Privatpersonen, ihre Fahrdienste anbieten. Uber selbst bezeichnet dies als eine Art Mitfahrgelegenheit.

Das Problem von Uber in Deutschland hat einen langen Namen: Personenbeförderungsgesetz. Da Privatpersonen gewöhnlich aber keine Taxikonzessionen besitzen, argumentieren die Taxifahrer mit einem Wettbewerbsverstoß. In Berlin und Hamburg, wo der Fahrdienst zunächst tätig war, erzielten die Kläger klare Erfolge: Uber wurde de facto verboten (26. September 2014, Az.  3 Bs 175/14) 5 E 3534/14. Auch in Frankfurt stoppte ein Gericht den Fahrdienst zunächst, das Landgericht hob das Urteil aber wieder auf (Urteil vom 16. September 2014, Az. 2-03 O 329/14).

Deutschland ist für Uber nicht die einzige Baustelle: Auch in seinem Heimatland, in den USA, ist die App in einigen Städten verboten. Die rechtlichen Probleme ziehen sich über den gesamten Globus – von Brasilien über Frankreich und England nach Indien, Thailand und Taiwan.

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