Wer in seiner Heimat glücklich ist, möchte dort zumeist auch nicht weg – da locken dann auch die Gründer-Metropolen nicht. „Es gibt viele Gründer, die in der Region Allgäu bleiben möchten und nicht in die Großstadt wollen und genau die können wir vor Ort Hilfestellung leisten“, so Bartenschlager von StartupsAllgäu. „Viele derjenigen, die in Oldenburg und der Region gründen sind hier auch verwurzelt. Sie sind hier aufgewachsen und kommen irgendwann zurück. Da kommt zu den guten Rahmenbedingungen auch die Identität der Menschen mit Ihrer Region, die nicht außer Acht gelassen werden darf“, sagt auch Bath.

Da wundert es nicht, dass Gründerzentren wie Oldenburg oder der Allgäuer Inkubator nur zwei Beispiele von mittlerweile zahlreichen sind. So bietet der sogenannte Black Forest Accelerator  ein drei-monatiges Startup-Förderprogramm für Geschäftsideen aus dem Bereich Gesundheit und Fitness. Geboten werden Startkapital, Co-Working-Räume und ein Mentoring-Programm – und das mitten im Schwarzwald. Oder bei einem Blick in die Vulkaneifel findet sich die Initiative „Gründen auf dem Land“, die sich ebenfalls die Förderung von Existenzgründungen auf die Fahne geschrieben haben. Um nur zwei weitere, noch recht junge Ansätze zu nennen.

Solche Projekte und Erfolgsstorys – wie der Göppinger TeamViewer-Exit – zeigen: Abseits von Deutschlands vielgelobten Start-up-Metropolen passiert viel. Wer also Ehrgeiz, eine gute Idee und unternehmerisches Talent nutzt, ist auf einem guten Weg zur Erfolgsstory.Da ist es egal ob auf dem Dorf, im Studentenstädtchen oder der Kreisstadt gegründet wird – ein Start-up-Mekka findet sich manchmal fernab von Berlin, Hamburg und Co.