Tipp 5: Konzentriert euch auf wenige Medien!
Wochenmedien wie „Zeit“, „Spiegel“ oder „WirtschaftsWoche“, überregionale Tageszeitungen wie die „FAZ“, die „SZ“ oder die „Welt“ sowie unzählige lokale Blätter und Fachmagazine: Die Auswahl an klassischen Medien ist riesig. Einem Start-up bringt es aber wenig, in jeder einzelnen Zeitung und jedem einzelnen Magazin präsent zu sein. Ein Gründer hat zudem gewöhnlich auch noch abseits des Marketings genügend Punkte auf der Tagesordnung und sollte daher priorisieren.

Rupps Rat: Ein Start-up soll seinen Fokus auf die zehn bis 20 Medien legen, auf deren Papier oder Webseite die Erwähnung lohnt. Dafür muss sich das junge Unternehmen die Frage beantworten: Was liest mein Kunde? Für ein Hardware-Start-up wird sich zum Beispiel die Erwähnung bei „t3n“ oder „Wired“ eher rentieren als der Artikel in der „Bravo“.

Allein die Pressemitteilung reicht nicht

Allerdings reicht nicht die platte Pressemitteilung mit der Bitte, das eigene Unternehmen doch einmal vorzustellen. Hier kommt wieder das Storytelling ins Spiel: „Ein Start-up muss sich genau überlegen, was für eine Geschichte es welchem Medium anbieten will“, so Rupp. Denn jedes Magazin, jede Webseite, jede Zeitung setzt einen anderen Schwerpunkt. Wenn sich das Start-up mit den Medien beschäftigt, sollte es sich auch mit dem Fokus des Magazins auseinandersetzen.

Ein Hardware-Start-up kann beispielsweise ein Testgerät an eine Redaktion schicken und auf diese Weise sein Produkt bekannter machen – im besten Fall sogar mit einer positiven Konnotation.