Geeignete Mitarbeiter zu finden ist für junge Unternehmen eine Herausforderung – so eine aktuelle Befragung von HV Holtzbrinck Ventures und „F.A.Z.“.

Software-Entwickler, Affiliate Marketing Manager, UI / UX Designer, Business Intelligence Manager – die Liste der freien Stellen auf „Startup sucht“ ist lang. Das Online-Portal hat sich auf freie Stellen in der Start-up-Branche spezialisiert. Das Angebot ist nur eines von vielen – freie Jobs findet man auf jedem von ihnen in großer Menge.

Geeignete Mitarbeiter zu finden, ist für die meisten deutschen Start- ups eine Herausforderung. Das bestätigt der erste gemeinsame Klimaindikator des Frühphasen-und Wachstumsinvestors HV Holtzbrinck Ventures und der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, für den 105 Start-ups befragt wurden. Demnach hat mehr als jedes zweite befragte Unternehmen (62,9 Prozent) Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden. „Die aktuell gute wirtschaftliche Situation in Deutschland führt zum Wettbewerb um die besten Köpfe, das merken auch die Start-ups“, sagt Christian Saller, General Partner bei HV.

Alle teilnehmenden Start-ups, die bereits eine Series-C- oder Series-D-Finanzierung abgeschlossen haben, schätzen die Suche nach Top-Talenten als eher schwierig ein. 67,4 Prozent der jungen Unternehmen, die zuletzt eine Seed-Runde abgeschlossen  haben, teilen diese Einschätzung.

Die Umfrage bestätigt eine Untersuchung des Branchen-Verbands Bitkom aus dem vergangenen Jahr. Demnach haben Start-ups im Schnitt fünf offene Stellen. Schuld daran sei häufig auch der hohe bürokratische Aufwand. Gerade die Rekrutierung von Mitarbeitern aus Ländern außerhalb der EU sei zu aufwändig.