2013 begannen wir unsere Produkte beim Streetfood Thursday in der Markthalle Neun in Berlin – ursprünglich sollte das ganze nur übergangsmäßig laufen, solange, bis ich einen neuen, „anständigen“ Job gefunden hätte, doch dann funktionierte es gut und machte mir so viel Spaß, dass ich dabei geblieben bin.

Ich finde es toll, meiner eigener Chef zu sein. Ich betreibe weitgehend eine One-Man-Show, weil mein Co-Gründer noch ein anderes Start-up aufgebaut hat. Ein paar Aushilfen unterstützen mich in der Produktion und im Verkauf, sonst wäre das gar nicht möglich. Wir verkaufen nämlich nicht nur auf Märkten, sondern machen auch Catering für Firmen und Privatleute. Vorbereitet auf die Selbstständigkeit habe ich mich nicht – das war nicht nötig. Interessanterweise konnte ich nämlich das erste Mal in meinem Leben auf mein Wissen aus dem BWL-Studium zurückgreifen.

Zweifel, dass unser Geschäftskonzept aufgehen würde, hatte ich nie. Ich bin von unserem Produkt überzeugt und das motiviert mich. Ich bin meiner Intuition gefolgt und das hat sich als richtig erwiesen: Mittlerweile kann ich von unserem Geschäft leben.

Wie es mit Berlin Beef Balls weitergeht? Unser nächstes Ziel steht schon fest: Wir wollen unsere Produkte auch in unsere Heimatstadt Würzburg bekannt machen – ich bin schon sehr gespannt, was man dort zu unserer Neuinterpretation sagt.