Zukunftskapital für das Wachstum deutscher Erfolgsgeschichten: Institutionelle Anleger wie Versicherungen und Pensionskassen werden in Deutschland zum Teil noch gesetzlich gehindert, risikoreiche Technologie-Investments zu tätigen. Der Startup-Verband will das ändern – und sogar erreichen, dass Kapitalsammelstellen ein Prozent des Vermögens in Technologie-Unternehmen stecken.

Bewusstseinswandel hin zu einer Kultur der zweiten Chance: „Ziel des Insolvenzrechts muss die schnelle Wiedererlangung der Handlungsfähigkeit von redlichen Gründern sein“, schreiben die Gründer. Umgesetzt werden soll das etwa über eine erleichterte Restschuldbefreiung.

Regulierer regulieren statt Startups durch Bürokratie strangulieren: Die Gründer fordern spezielle Task-Forces mit Technologie-Verständnis bei Aufsichtsinstitutionen wie der BaFin – und hoffen auf leichtere gesetzliche Bürden für junge Unternehmen. Der Kündigungsschutz und die betriebliche Mitbestimmung müsse auf „ihre Start-up-Relevanz und –Wirkung“ überprüft werden.

Gründerstipendium für alle: Ein „Deutschlandgründerstipendium“ – halb öffentlich, halb privat – soll Gründer in den ersten Monaten finanzieren und das bestehende EXIST-Programm verbessern.

Bei neuen Gesetzen Start-ups im Blick haben: Ein „Innovationsrat“ soll mit auf Gesetzesvorschläge gucken dürfen – um so zu verhindern, dass junge Unternehmen nicht übermäßig belastet werden.