Harmonisierung des Start-up-Ökosystems in Europa: Initiativen wie der Digital Single Market der Europäischen Kommission werden gelobt – die Gründer wollen die Markteintrittsbarrieren zwischen EU-Mitgliedsländern senken. Eine europäische Form der deutschen GmbH könnte laut Arbeitspapier viel Bürokratie verringern.

Eine neue Deutschland-AG: Mehr Verflechtungen zwischen tradiertem Mittelstand, risikobewussten Investoren und Gründern sollen durch Steuererleichterungen gefördert werden. Originalton: „Start-up-Unternehmer sind Familienunternehmer der ersten Generation und damit natürliche Partner der Industrie.“

Über Steuern Investitionen in Start-ups steuern: Der Verband fordert ein eigenständiges und international wettbewerbsfähiges Gesetz für Risikokapital-Investments. Dafür könnten Umsatzsteuern gestundet und Mitarbeiterbeteiligungsprogramme gefördert werden.

Mehr Business Angels gewinnen für mehr erfolgreiche Gründungen: Die Gründer plädieren gegen eine Besteuerung von Streubesitzerlösen, damit Business Angels Anreize haben, viel und häufig zu investieren. Als Vorbild dient das britische Seed Enterprise Investment Scheme: „Investitionen in junge Unternehmen müssen ebenso einfach und attraktiv sein, wie Investitionen in andere Anlageformen“, heißt es in dem Papier.