Neben der Baumwollspinnerei öffnet diese Woche auch das Social Impact Lab in Leipzig seine Türen. Seit 2014 gibt es in den Inkubator in der Stadt und seitdem werden Startups unterstützt, die eine soziale und nachhaltige Geschäftsidee voranbringen wollen. Aktuell arbeiten 16 Teams im Social Impact Lab und drei von ihnen hatten während der Startup Safary die Möglichkeit ihre Idee vor einem Publikum zu pitchen. Darunter ist auch das Startup TiMMi, das einen Lieferdienst entwickelt hat, der auf Nachbarschaftshilfe setzt.

„Wir sind eine Mitnahmegelegenheit und möchten den vielen freien Platz in Leipzigs Autos nutzen, die täglich auf den Straßen unterwegs sind“, sagt Gründerin Christina Kleinau. Mit einer App sollen Leipziger zukünftig Transporte organisieren können, die von privaten Fahrern erledigt werden. Die Geschäftsidee stößt im Publikum auf viel Feedback und die beiden Gründerinnen werden auch mit kritischen Fragen konfrontiert. Wie funktioniert der Versicherungsschutz? Ist das ganze überhaupt legal? Mit diesen Rückmeldungen können die Gründerinnen praktische Probleme ihrer Geschäftsidee angehen und versuchen zu lösen.

So unterschiedlich die Teilnehmer der diesjährigen Leipziger Startup Safary sind, so verschiedenen sind auch die Themen, um die es diese Woche geht. Von Tech-Startups über neue Dienstleistungsunternehmen bis hin zu sozialen Geschäftsideen hat die Leipziger Startup-Szene einiges zu bieten. Einen Schwerpunkt finden junge Leute, die sich fürs Gründen interessieren, nur schwer. Themenrouten, wie sie es bei Safarys in anderen Städten gab, werden in Leipzig nicht angeboten. Trotzdem funktioniert der Tag der offenen Tür und Leipzig kann einmal mehr beweisen, dass es sich hinter Berlin nicht verstecken braucht.