Keiner von uns gibt es richtig zu, aber wir sind nervös. Wir wissen, dass Fabians Pitch gut war, ein Teilnehmer will ihn direkt nach seiner Präsentation für eine Veranstaltung buchen, ein anderer steckt ihm seine Visitenkarte zu. Vorher hatten wir teamintern noch gescherzt, „Best Pitch“ und „Best Overall“ müssten drin sein. Doch waren wir wirklich so gut, wie wir glauben? „Ich habe schon zwei Start-up Weekends in Köln mitgemacht. Man denkt immer, man ist besser als die anderen“, sagt Pavel.

Ein erster Platz und ein zweiter

Als die Preise vergeben werden, sind wir alle still. „Best Innovation“ bekommt ein Team, das ein System für Energiespeicherung entwickelt hat. Als zweites folgt „Best Pitch“, der Preis, auf den wir unsere Hoffnungen gesetzt haben. Es sei eine sehr eindeutige Entscheidung gewesen, sagt Juror Thorsten Marquardt, Leiter des Accelerator-Programms bei Eon. Noch bevor er den Namen nennt, zeigt er mit der Hand auf – Fabian. Gewonnen!

Fabian mit dem Best Pitch Award.  (Quelle: Startup Weekend Düsseldorf/Heiko Borchers)

Fabian mit dem Best Pitch Award.
(Quelle: Startup Weekend Düsseldorf/Heiko Borchers)

Zwar geht „Best Overall“ an das Team „Mittagspause“, einer App, die Mitarbeiter und Restaurants zur Mittagszeit zusammenbringen will. Doch laut – inoffizieller – Recherche sind wir mit unserer Idee auf Platz zwei gelandet. Für eine nur einen halben Tag alte Idee kein schlechtes Ergebnis, wie wir finden. Doch der Sieg ist nur das i-Tüpfelchen. Was wir wirklich gelernt haben: Eine gute Idee braucht nicht ein halbes Jahr, um zu reifen – mit einem guten Team reichen auch fünfeinhalb Stunden.

Alle Pitches lassen sich in diesem Video ansehen.