Es mangelte nicht an Kritik seitens der Löwen: Sie hätten zu wenig Feuer und Leidenschaft, Ihr Produkt sei leicht zu kopieren und insgesamt verbesserungswürdig. Konnten Sie diese Vorwürfe nachvollziehen?
Grundsätzlich müssen wir sagen, dass die Kritik seitens der Löwen immer sehr konstruktiv war – meiner Meinung nach kommen sie durch den Zusammenschnitt des Auftritts etwas wilder und strenger rüber als sie es in Wahrheit sind. Da wir unser Unternehmen neben unseren Vollzeitjobs beziehungsweise neben dem Studium gegründet haben, haben wir wohl nicht den Gründer-Idealvorstellungen einiger Löwen entsprochen. Wir wollten aber zeigen, dass es auch andere Wege gibt, ein Start-up zu führen. Die Kritikpunkte, die direkt das Produkt betroffen haben, haben wir uns natürlich zu Herzen genommen und im vergangenen halben Jahr Schritt für Schritt abgearbeitet.

Der Pitch glich einer Zitterpartie. Nach und nach stiegen alle Löwen aus. Am Ende investierte Ralf Dümmel 100.000 Euro für 30 Prozent Ihres Start-ups, zehn Prozent mehr als von Ihnen vorgeschlagen. Wie ging die Zusammenarbeit mit ihm nach der Aufzeichnung weiter?
Wir haben uns direkt nach dem Pitch mit dem Team von Ralf Dümmel zusammengesetzt und die nächsten Schritte grob abgesprochen. Zurzeit haben wir fast täglich Kontakt und arbeiten eng zusammen. Wir können auf jeden Fall sagen, dass es uns sehr viel Spaß macht und wir diesen Schritt bisher nicht bereuen.

Carsten Maschmeyer riet Ihnen, den Namen des Produkts im Hinblick auf einen besseren Wiedererkennungswert zu ändern. Haben Sie sich daran gehalten?
Die Streifen haben tatsächlich einen eigenen Namen bekommen, den Firmennamen aber wollten wir nicht ändern. Vielleicht konnten wir das in der Sendung nicht ausreichend kommunizieren, aber natürlich wollen wir unsere Produktpalette erweitern und haben hierzu auch bereits neue Ideen und Konzepte ausgearbeitet, die unter dem Namen „GlowGarage“ erscheinen sollen.