2014 haben Sie in Berlin gegründet. Warum sind Sie jetzt nach Hongkong gezogen?
Nachdem wir im Sommer gegründet haben, bin ich schon im November nach Hongkong gezogen, um nah an der Produktion der Hardware zu sein. Wir haben auch heute noch ein Büro in Berlin, das von meinem Mitgründer Julian Vogels geleitet wird.

Sie haben 500.000 Dollar mit Ihrem Start-up eingesammelt. Wie lange hat die Suche nach Investoren gedauert?
Da wir über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo bereits 200.000 Euro mit mehr als 2500 Vorbestellungen eingenommen haben, sind wir mit viel Momentum ins Fundraising gestartet. Die eigentliche Finanzierungsrunde mit dem Ziel von 500.000 Dollar hat aber nur rund vier Wochen gedauert.

„Die 500.000 Dollar reichen erstmal“

Die Kapitaleigner haben Sie strategisch nach technischem Know-how und Kontakten in der Branche ausgesucht. Hilft die Auswahl Soundbrenner bei den nächsten Schritten?
Zunächst wollen wir die App am 15. Dezember veröffentlichen und kurz darauf unsere Vorbestellungen ausliefern. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren. Im Januar sind wir dann in Kalifornien bei der weltweit größten Musikmesse NAMM. Dabei dürften uns die Investoren behilflich sein.

Wie geht es danach weiter?
2016 konzentrieren wir uns hauptsächlich darauf, langfristige Partnerschaften mit Händlern zu schließen, die in Europa, Asien und Europa Musikausrüstung führen.

Als Start-up kann man ja nie zu viel Geld haben. Wann folgt die zweite Finanzierungsrunde?
Die 500.000 Dollar reichen erstmal für die nächsten zwölf Monate. Wir wollen erst weiteres Kapital einsammeln, wenn wir bewiesen haben, dass unser Modell erfolgreich funktioniert.

Herr Simmendinger, vielen Dank für das Gespräch.