Bookelo – der private Bücherverleih

Ein Roman mag noch so gut sein – mehr als einmal wird man ihn wohl kaum lesen. So verstauben in deutschen Regalen Jahr für Jahr abertausende, ungenutzte Bücher. Wieso diese also nicht mit anderen teilen und im Gegenzug selbst Bücher ausleihen, die einen interessieren, man aber nicht zwingend besitzen muss? Das ist das Konzept von Bookelo, einer Online-Plattform zum Teilen von Büchern. Hier kann man neben dem Verleihen auch bestimmte Titel seinen Freunden empfehlen, Rezensionen schreiben oder die Website nutzen, um den eigenen Bestand an Büchern zu katalogisieren.

Bookelo agiert rein als Vermittler zwischen Interessent und Verleiher, das Angebot ist kostenlos und den Austausch des Buches sowie die Rückgabe regeln die Nutzer direkt miteinander. Derzeit nutzen rund 1.400 Personen die Dienste von Bookelo, die meisten Bücher gibt es in Berlin und München. Und was hat Bookelo für einen Vorteil gegenüber der klassischen Bibliothek, bei der die Nutzungsgebühren oftmals auch vernachlässigbar sind? „Die Buchempfehlung eines Freundes hat weiterhin einen viel größeren Stellenwert, als anonyme Buchempfehlungen von Fremden“, beruft sich David Ulrich von Bookelo auf den „zwischenmenschlichen Aspekt“ des Bücherteilens.