Nicht nur zur Qualitätskontrolle bei der Ernte besucht das Selo-Team seine Anbieter regelmäßig. „Transparente, authentische und faire Beziehungen sind grundlegendes Fundament unseres Handelsmodells“, sagt Zumbaum.

 „Selo“ kommt aus dem Esperanto und bedeutet Schale oder Hülse. Erhältlich ist das kohlensäurehaltige Selo derzeit im eigenen Onlineshop und in Cafés sowie Bars in Metropolen wie Hamburg, Frankfurt und Barcelona. Hauptzielgruppe sind Geschäftsleute und Konsumenten, die Wert auf Nachhaltigkeit, Lifestyle und Gesundheit legen: Denn mit einem Preis von etwa 1,59 Euro pro 0,33l-Flasche ist Selo deutlich teurer als eine klassische Cola. Auch der Koffeingehalt ist höher als bei dem Softdrink. Er entspricht etwa dem eines doppelten Espresso.

Konkurrenz aus den USA und innerhalb Deutschlands

Zwei Sorten bietet Selo aktuell an: Eine aus der aufgekochten Kaffeekirsche mit etwas Zitrone, die andere wird zusätzlich mit einem Schuss Traubensaft aufgefüllt. Für eine Flasche Selo sind dabei etwa 60 Gramm Kaffeekirschen nötig. Das ist mit der Menge benötigter Kaffeebohnen für eine Tasse Kaffee vergleichbar. Zugesetzten Zucker, Farb-, Konservierungs- und Zusatzstoffe sucht man vergebens.

Zwar gab es schon vor Selo Limonaden und Erfrischungsgetränke aus der Kaffeekirsche in einigen Coffee-Shops in den USA. In Europa und mit der Abfüllung in Flaschen war das Berliner Start-up jedoch das erste.