Und auch Bloomon präsentiert ein modernes, natürliches Design. Die Gründer arbeiten mit einem erfahrenen Floristen zusammen, der in Holland Bekanntheit durch eine Fernsehshow erlangt hat. Neben Berlin liefert das Unternehmen bereits in Hamburg, Köln, Frankfurt, Düsseldorf, Neuss und Stuttgart aus – anders als Bloomy Days allerdings nicht per Post, sondern mit einem Kurierservice. „Man kann auf die Stunde genau bestimmen, wann der Bote klingeln soll“, sagt Christoph Kraemer. Die Hauptklientel sind – wenig überraschend – Frauen zwischen 20 und 50, viele von ihnen arbeiten in Mode-, Design und Social-Media-Bereich. „Aber“, betont Christoph Kramer, „immerhin 20 Prozent unserer Kunden sind Männer und das ist eine hohe Zahl mit der wir nicht gerechnet hatten, die wir aber noch auszubauen hoffen, schließlich interessieren sich auch immer mehr Männer für Themen wie Interior-Design.“

Geschäftskunden als zweites Standbein

Franziska von Hardenberg treibt unterdessen eine andere Hoffnung: Bloomy Days soll dieses Jahr profitabel werden – und mehr Geschäftskunden gewinnen. Der Plan ist es, Blumen-Bouquets in den Corporate Farben der Firmen zu binden, die diese dann an treue Kunden oder verdiente Mitarbeiter verschenken. „Das soll langfristig unser zweites großes Standbein werden.“ Auch eine Expansion ins europäische Ausland, nach Skandinavien und Großbritannien, kann sie sich vorstellen. „Aber wir machen langsam, so ein Rollout in andere Länder ist teuer und in Deutschland gibt es noch genug Potential.“ Konkurrent Bloomon hat diesen Schritt mittlerweile schon vollzogen. Auch in Kopenhagen, Brüssel und London klingelt bereits regelmäßig der Blumenbote bei Kunden.