Von diesen Punkten hängt am Ende ab, ob einer der beiden Manager in die Kandidaten investiert. Die Voraussetzungen sind dabei unterschiedlich: Während Gerlach sein privates Kapital investiert, steckt Petersen über die Enchilada-Gruppe Geld in die Unternehmen. Allerdings einigen sich die Investoren am Ende der Sendung nicht mit jedem Kandidaten. „Einige Vorstellungen sind überzogen“, sagt Gerlach. Wenn jemand 80.000 Euro verlange, dafür aber nur zehn Prozent an seinem Restaurant abgeben wolle, bewerte er sein Unternehmen ja mit 800.000 Euro – „das ist eindeutig zu viel“, so der Gründer von Joey‘s Pizza.

Werbung für alle Beteiligten

Anders als in Sendungen wie „Die Höhle der Löwen“ gehen die Investoren respektvoll mit den Kandidaten um, scherzen mit ihnen am Rande des Sets und sind auch bei Kritik vor der Kamera zwar direkt, aber größtenteils höflich – auch, wenn das auf dem Bildschirm später möglicherweise anders wirkt. Ob das Konzept in Deutschland funktionieren wird, gilt nicht nur für die Sendung selbst, sondern auch für die Restaurants der Kandidaten, die nach der Ausstrahlung mit dem frischen Startkapital aufgebaut werden sollen. Gute Werbung dürfte das Format aber in jedem Fall sein – sowohl für die Konzepte der Kandidaten als auch für die Unternehmensgruppen der Investoren.

„Restaurant Start-up“, Kabel 1, Start: 31. März 2015, 20.15 Uhr

Die in diesem Beitrag beschriebene Folge ist die vorletzte der ersten Staffel und wird am 05. Mai ausgestrahlt.