Der amerikanische Tech-VC Accel sowie mehrere bekannte Business Angels investieren in das Berliner Start-up, das nun eine Niederlassung in den USA eröffnet.

Facebook, Dropbox, Slack – der im Silicon Valley ansässige Wagniskapitlagber Accel hatte in der Vergangenheit stets einen guten Riecher, wenn es um erfolgsversprechende Technologie-Firmen ging. Nun investiert der VC in den Berliner Chatbot-Entwickler Rasa.

Das Geld fließt in die Weiterentwicklung des Produkts sowie in die Eröffnung eines Büros in San Francisco. Man wolle näher an der Community und der großen Anzahl an Kunden in Nord-und Südamerika sein, schreibt Co-Gründer Alex Weidauer auf dem firmeneigenen Blog. Auch die Berliner Niederlassung solle ausgebaut werden, heißt es.

Kunden wie BMW und Telekom

Mit an Bord sind außerdem Mango Capital sowie mehrere bekannte Business Angels, darunter Celonis-Gründer Alexander Rinke, Hashcorp-Gründer Mitchell Hashimoto, InfluxData-Gründer Paul Dix sowie Mesophere-Gründer Florian Leibert. Insgesamt flossen 13 Millionen US-Dollar. In einer vorangegangenen Finanzierungsrunde konnte das Unternehmen bereits 1,1 Millionen Euro einsammeln.

Rasa wurde 2016 von Alexander Weidauer und Alan Nichol gegründet. Das Start-up hat eine Open-Source-Anwendung entwickelt mit der Entwickler sowohl sprachgesteuerte, als auch schriftlich kommunizierende Chatbots bauen können. Zu den Kunden zählen BMW, Helvetia, Allianz und Telekom. Eigenen Angaben zufolge wurde das Tool bereits mehr als eine halbe Millionen Mal heruntergeladen.