Fahrenholz von Book A Tiger hält die Webseite und die Facebook-Fanpage für gleich wichtig. „Über die Webseite gehen die Buchungen ein. Facebook ist aber zum schnellen Verbreiten von Infos geeignet und für Kampagnen mit wenig Geld.“ Die Kombination aus „klassischer Online-PR“ und PR über Social Media ist also der beste Weg, sich im Internet zu positionieren.

Besser als das Lokalradio

Smart PR-Geschäftsführerin Christina Jacob sieht in der eigenen Webseite den Vorteil, dass sie „Owned Content“ beinhaltet, also „eine Plattform ist, die man selbst betreibt und steuern kann. Dies birgt bei Social Communities wie Facebook ein gewisses Risiko“ – beispielsweise wenn die mit viel Werbeetat geführte Fanpage eines Tages geschlossen wird oder Facebook den Algorithmus ändert und Posts plötzlich weniger Reichweite bekommen.

Ob das Internet PR einfacher mache? Fahrenholz sagt dazu ja: Vor 20 Jahren habe über eine Werbeaktion am Brandenburger Tor vielleicht das Lokalradio berichtet. Heute könne ein Unternehmen alle relevanten Nutzer über Facebook, Youtube und Co. erzielen.


Tipps für gute Online-PR

  • die Webseite professionell gestalten und ständig aktualisieren
  • regelmäßig Pressemitteilungen versenden
  • die Webseite mit allen Social Media-Kanälen koppeln
  • einen RSS-Feed einrichten
  • regelmäßig einen Newsletter verschicken
  • ein Blog zur Webseite einrichten und pflegen
  • einen Pressebereich mit PM-Mitteilungen, Fotos usw. zum Download einrichten