Beim Neumacher-Wettbewerb der WirtschaftsWoche haben sich so viele Gründer wie nie beworben – mit einer Vielzahl von Ideen.

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Sie entwickeln tragbare Mini-Labore und 3-D-Scanner, bauen Fahrräder aus Bambus und Fahrradschlösser mit GPS-Empfänger, schneidern T-Shirts mit Pulsmesser oder setzen auf Online-Plattformen und Smartphone-Apps: Jene 35 Start-ups, die die zweite Runde von Neumacher 2014 erreicht haben – dem Gründerwettbewerb der WirtschaftsWoche.

Unternehmen, Technologie, innovativ: Welche Begriffe in den Pitches der Neumacher-Bewerber am häufigsten gefallen sind. Grafik: Gründerraum

Unternehmen, Technologie, innovativ: Welche Begriffe in den Pitches der Neumacher-Bewerber am häufigsten gefallen sind. Grafik: Gründerraum

In diesem Jahr war der Andrang beim zum Wettbewerb groß wie nie: Mehr als 250 Gründer haben sich zum Preis angemeldet, etwas mehr als 210 eine gültige Bewerbung abgegeben – etwa doppelt so viele wie im vergangenen Jahr. Die Bewerber kamen aus allen Teilen der Republik: Zwar ist etwa die Hälfte in einer Großstadt ansässig, die Übrigen aber verteilen sich über das gesamte Bundesgebiet. Auffällig aber auch: Knapp 18 Prozent der Bewerber bauen ihr Unternehmen in Berlin auf, das vor allem unter Internet-Gründern als Standort der Wahl gilt.

Hotspot Berlin: Woher die Bewerber und Top35 von Neumacher 2014, dem WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb stammen. Grafik: Gründerraum

Hotspot Berlin: Woher die Bewerber und Top35 von Neumacher 2014, dem WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb stammen. Grafik: Gründerraum (via Google Fusion Map)

Dazu passt, dass sich in diesem Jahr vor allem Gründer beworben haben, die auf Software, Internet und Technologien für Smartphones setzen: Sie machen mit knapp 65 Prozent die Mehrheit der Teilnehmer aus, wie die Auswertung des High-Tech Gründerfonds zeigt, der den Wettbewerb als Partner unterstützt.

Schwerpunkt Software, IT und Internet: Aus welchen Branchen die Neumacher-Bewerber stammen. Grafik: Gründerraum

Schwerpunkt Software, IT und Internet: In welchen Branchen die Neumacher-Bewerber unterwegs sind. Grafik: Gründerraum / Quelle: Auswertung des High-Tech Gründerfonds

Erstmals waren mit Neumacher 2014 beim WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb auch Bewerbungen von Einzelgründern möglich. Auffällig ist allerdings, dass sich Teamgründer im Auswahlverfahren eher durchsetzten als Einzelgründer. Während unter allen Bewerbern jedes fünfte Startup von einem Solo-Entrepeneur gegründet wurde, ist es unter den Top35 nicht einmal jedes zehnte.

Einzelgründer vs. Teamgründer: Bei Neumacher 2014 setzten sich eher Team-Gründungen durch. Quelle: Gründerraum

Einzelgründer vs. Teamgründer: Bei Neumacher 2014 setzten sich eher Team-Gründungen durch. Quelle: Gründerraum

Seit dem 15. September und noch bis einschließlich 05. Oktober sind die Leser von wiwo.de aufgerufen, abzustimmen, wer aus Ihrer Sicht der beste Bewerber ist. Derjenige, der bis zum 5. Oktober die meisten Stimmen erhält, steht zusammen mit fünf weiteren Finalisten am 29. Oktober im Finale des Gründerwettbewerbs. Dann entscheidet sich, wer am 18. November auf der Neumacher-Konferenz das Preispaket aus 10.000 Euro Startkapital und Partner-Leistungen im Wert von bis zu 300.000 Euro gewinnt.

Knappe Entscheidung: Noch liegt ein Bewerber mit knapp elf Prozent der Stimmen vorne - vor einem Verfolgerquartett. Die Abstimmung läuft bis zum 05. Oktober. Quelle: Gründerraum

Knappe Entscheidung: Noch liegt ein Bewerber mit knapp elf Prozent der Stimmen vorne – vor einem Verfolgerquartett. Die Abstimmung läuft bis zum 05. Oktober. Quelle: Gründerraum

–> Zur Abstimmung !!


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