ProGlove – Smarter Handschuh

Thomas Kirchner will die Arbeit in Fabriken und am Fließband optimieren. Der Münchner entwickelt mit seinem Start-up ProGlove einen elektronischen Handschuh, der seinem Träger helfen soll, schneller und genauer zu arbeiten. Das funktioniert so: In dem orange-grauen Handschuh ist ein Scanner integriert, mit dem Werkstücke automatisch erfasst werden können. “Arbeiter brauchen keinen zusätzlichen Handscanner mehr, das spart jedes Mal drei, vier Sekunden”, sagt Gründer Thomas Kirchner. In Fabriken und Lagern summiere sich das schnell. Auch ein Bewegungssensor und ein Display werden eingebaut – damit sollen die Arbeiter direkt auf Fehler hingewiesen werden. Derzeit gibt es einen Prototyp und 15 Pilotprojekte bei großen Unternehmen aus der Autobranche sowie Logistikzentren für den Onlinehandel. Anfang kommenden Jahres soll dann eine erste ProGlove-Version regulär auf den Markt kommen.

Invenox – Bettere Batteriespeicher

Der VW-Skandal hat allen vor Augen geführt, an welche Grenzen die Entwickler von Autos mit traditionellen Verbrennungsmotoren stoßen. Die Zukunft soll elektrisch sein, doch noch begrenzen hohe Kosten und geringe Reichweite der Batterien den Erfolg im Massenmarkt. Die Gründer von Invenox aus Garching bei München wollen das ändern. Schon während des Studiums der Fahrzeugtechnik an der TU München haben sie begonnen, die sogenannte Conchifera-Technologie zu entwickeln: Statt Batteriezellen einzeln zu verschweißen, werden sie zwischen Aluminiumplatten verklemmt. Die Produktion geht schneller, zudem können die Akkus über die Platten direkt gekühlt werden. Das erhöht die Energiedichte, da bislang übliche Kühlschläuche wegfallen. “Die Reichweite eines BMW i3 könnte so verdoppelt bis verdreifacht werden”, sagt Gründer Richard Eckl.

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