GridX

„Wir wollen an den großen Energiesauriern rütteln“, sagt David Balensiefen, „indem wir private Haushalte zu einem virtuellen Großkraftwerk vernetzen.“ Der Mitgründer des Aachener Start-ups GridX will ein Problem der dezentralen Versorgung lösen: Solar- und Windstrom erzeugen Schwankungen im Stromnetz. Für eine stabile Energieversorgung ist aber eine gewisse Regelleistung nötig. Immer mehr private Besitzer von Solaranlagen gehen daher dazu über, sich einen Batteriespeicher in den Keller zu stellen. Für sie hat GridX eine kleine Box entwickelt, mit deren Hilfe die Batterien zu einem großen virtuellen Speicher zusammengeschlossen werden. Dadurch können ihre Besitzer überschüssige Energie in den sogenannten Regelenergiemarkt einspeisen – was bislang großen Energieversorgern vorbehalten war.