Payleven – aus dem Hause Rocket Internet – sammelte bisher umgerechnet rund 46 Millionen Euro ein. Erst im Februar erhielt das Start-up zehn Millionen US-Dollar, als neuer Investor konnte Seventure gewonnen werden. Auch die bisherigen Geldgeber Holtzbrinck Ventures, Ru-net, B Cinque, New Enterprise Associates und Mepay investierten erneut. Damit kam Payleven auf eine Finanzierungssumme von 51 Millionen Dollar. Das Start-up war vor der Fusion in elf Ländern unterwegs, darunter Belgien, Brasilien, Frankreich und Spanien.

Stellenabbau geplant

SumUp-Chef Daniel Klein gab außerdem bekannt, dass es im Zuge der Fusion einen Stellenabbau geben werde. Das neue SumUp werde rund 300 Mitarbeiter haben. In den Bereichen, die sich überschneiden, sei ein Stellenabbau notwendig. Konkrete Zahlen wollte das Unternehmen nicht nennen.

Und noch eine Herausforderung wartet auf SumUp: Die Berliner werden sich in Zukunft gegen den schwedischen – und europaweit führenden – Rivalen iZettle und das amerikanische Unternehmen Pionier Square behaupten müssen. Hinzu kommt die Tatsache, dass sich einige der anvisierten Märkte als schwierig entpuppten: 2014 schloss SumUp seinen Standort in Irland nach nur 18 Monaten wieder. Auch aus Russland – wohin das Startup 2013 expandiert war – zog man sich aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage zurück.