Nach der Neuausrichtung richtet sich das viermonatige Programm an Technologie-Start-ups in der Expansionsphase, die einen B2B-Fokus haben.

Neues Team, neuer Fokus: Am Montag startet der rundumerneuerte Microsoft Accelerator in Berlin. Das viermonatige Programm richtet sich nun an Technologie-Start-ups in der Wachstumsphase, die mit ihren Angeboten Firmenkunden im Visier haben. Die Unternehmen werden von Coaches unterstützt – in der Startwoche gibt es unter anderem Workshops zu Preisstrategien und zur Talententwicklung.

Microsoft sieht sich in der Rolle eines Multiplikators. Die Start-ups sollen Zugang zum internationalen Business-Netzwerk des Konzerns erhalten, müssen dafür aber keine Geschäftsanteile abgeben. Die Accelerator-Teilnehmer kommen außerdem mit Entwicklern und Ingenieuren des Softwareriesen in Kontakt und sollen von dessen Technologien profitieren können.

Hier die zehn Teilnehmer im Überblick:

BigchainDB
Das Berliner Start-up hat eine skalierbare und schnelle Datenbank entwickelt, die auf Blockchain-Technologie basiert. Damit ermöglicht BigchainDB Unternehmen aus verschiedenen Branchen, digitale Vorgänge wie Transkationen in der Blockchain zu verarbeiten und offenzulegen.

Building Radar
Die Münchener bieten eine Echtzeit-Suchmaschine für Bauvorhaben auf der ganzen Welt an. Building Radar macht so den Status der Projekte von der Planung bis hin zur Fertigstellung transparent.

Crate.io
Eine skalierbare Echtzeit-Datenbank für Maschinendaten verspricht das Berliner Start-up Crate.io. Sie ist etwa für Anwendungen im „Internet der Dinge“ gedacht. Über die Cloud können massive Datenmengen gespeichert und über SQL-Anbindungen zur Verfügung gestellt werden.

Giant Swarm
Aus Köln kommt Giant Swarm. Das im April 2014 Startup stellt eine Container-Plattform auf Basis von Kubernetes zur Verfügung. Damit wird die Bereitstellung, Skalierung und Verwaltung von Anwendungen automatisiert – Entwicklern nimmt das viel Arbeit ab.

LeanIX
Das Bonner Start-up verspricht, mit seiner Cloudsoftware das Management der IT-Infrastruktur in Unternehmen zu vereinfachen. LeanIX will Unternehmen helfen, schneller fundierte Entscheidung zu treffen und so ihre IT-Architektur kontinuierlich zu optimieren. Die Gründer hatten im Juli in einer Finanzierungsrunde 7,5 Millionen Euro eingesammelt.

Nyris
Die Cloud-Software Nyris ist eine Bildersuchmaschine, die vor im Handel und der Industrie genutzt wird. Das Berliner Start-up setzt verschiedenste Technologien zur Bilderkennung inklusive Künstlicher Intelligenz und neuronaler Netze ein. Ergebnisse werden in weniger als einer Sekunde angezeigt.

So1
Aus Berlin kommt diese Promotion-Plattform, die es Unternehmen und Händlern ermöglicht, Kunden effektiv und kosten-effizient zu erreichen. So1 nutzt Technologien wie Künstliche Intelligenz, um maßgeschneiderte, individuelle Preis-Promotions anzubieten.

Styla
Das cloudbasierte Content-Management-System Styla layoutet und designt Inhalte für den E-Commerce automatisch auf Basis von Algorithmen. Das Berliner Start-up setzt dafür Technologien wie Machine Learning, Background Removal und Objekterkennungen ein.

Tellmeplus
Das Paris Start-up hat eine Plattform für „Predictive Objects“ geschaffen, die effiziente Entscheidungen in den Branchen Transport, Energie und in der Produktion ermöglichen soll. Tellmeplus verknüpft dafür Big Data, Machine Learning und Künstliche Intelligenz.

Trufa
Das Münchener Start-up nutzt bestehende Daten, beispielsweise aus ERP-Systemen, und Machine Intelligence, um Geschäftsprozesse und -entscheidungen zu optimieren. Trufa verspricht, dass Unternehmen damit ihre Ziele schneller und vor allem mit geringerem Ressourceneinsatz erreichen können.