Zehn Start-ups aus neun Ländern ziehen in das Innovation Center des Pharmakonzerns ein. WirtschaftsWoche Gründer erfuhr exklusiv welche Gründer dabei sind. 

Das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck hat zehn neue Start-ups für die siebte Runde seines Accelerator-Programms ausgewählt. Die teilnehmenden Unternehmen aus aus den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials wurden aus insgesamt 565 Bewerbungen aus 68 Ländern weltweit ausgewählt, darunter Nextbiotics aus San Fransico, Hafnium Labs aus Kopenhagen und das Münchener Early-Stage-Start-up Nanosor.

Mentoring, Coaching und finanzielle Unterstützung

Das Spektrum reicht von bezahlbaren Tests für die Vor-Ort-Diagnose, über intelligente Lösungen zur Entwicklung von Haut aus dem 3D-Drucker, bis hin zur Analyse von Tumorproben bei Patienten, um deren Arzneimittelresistenz und die am besten geeignete Krebstherapie zu bestimmen.

Die zehn ausgewählten Start-ups werden für die Programmdauer von drei Monaten am Merck Accelerator teilnehmen. In dieser Zeit erhalten sie neben Mentoring und Coaching durch erfahrene Führungskräfte des Unternehmens auch Zugang zu einem Netzwerk aus mehr als 50.000 Experten aus 66 Ländern und die Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung in Höhe von bis zu 50.000 Euro sowie Zugang zu Arbeitsplätzen und Hightech-Laboren zur Erstellung von Prototypen im Merck Innovation Center.

Sprung nach China

Zum ersten Mal seit Einführung des Programms wird einigen der Start-ups zudem die Möglichkeit eröffnet ihre Teilnahme am China Innovation Hub des Unternehmens in Schanghai fortzusetzen, wodurch sie Zugang zum chinesischen Markt erhalten. Die Start-ups können sich im Laufe des Accelerators auf einen Platz bewerben.

WirtschaftsWoche Gründer erfuhr exklusiv welche Start-ups in das Innovation Center des Unternehmens in Darmstadt einziehen werden: