Das Start-up Matibabu aus Uganda hat eine Lösung entwickelt, um eine Malaria-Diagnose via Smartphone und ohne Blutabnahme zu ermöglichen. Dafür haben die Gründer Josiah Kavuma und Shafik Sekitto bereits 75.000 US-Dollar eingesammelt. Matibabu hat nicht nur eine App, sondern auch einen Sensor entwickelt.  Der Sensor wird vom Patienten selbst am Finger befestigt und sendet einen Lichtstrahl auf den Finger. Die Veränderung der roten Blutkörperchen bei einer Malaria-Erkrankung sorgt für eine höhere Absorbtion des Lichts. Somit kann durch das Licht erkannt werden, ob eine Malaria-Erkrankung vorherrscht oder es lediglich ein normales Fieber ist.

In der zweiten Runde gab es knapp 200 Bewerbungen aus 33 Ländern, darunter Start-ups aus den USA, Russland, Israel und Spanien. In das Innovationszentrum gegenüber von der Merck-Hauptzentrale werden die Gründer einziehen und sich von Merck beraten lassen. Michael Gamber leitet das Innovationszentrum und ist sich sicher, dass auch Merck von der Zusammenarbeit profitieren wird: „Mit der Auswahl hier in Darmstadt setzen wir Themen auf die Agenda, die von globaler Bedeutung sind. Von Malaria-Diagnose bis hin zum Einsatz digitaler Technologie in der Landwirtschaft. Wir freuen uns, dass wir auch thematisch unserem international ausgerichteten Accelerator gerecht werden können“, sagte er nach dem Pitch Day In jedes Start-up investiert Merck 25.000 Euro.