Sie können gerade für kleinere Unternehmen Lösungen anbieten. Laut Arne Schönbohm, Präsident des Cyber-Sicherheitsrats Deutschland, brauchen auch sie ein Mindestmaß an Verständnis für Cybersicherheit. „Sonst werden sie auf Dauer nicht im Geschäft bleiben“, warnt der Experte. Inzwischen bieten auch viele deutsche Start-ups Lösungen für Firmenkunden an und verdienen beim Schutz der eigenen Daten kräftig mit.

Investoren werben um die Gunst von Sicherheits-Start-ups

Besondere wichtig ist der Schutz der privaten Daten. „Deutsche Start-ups, die in diesem Bereich erfolgreich sind, haben eine glänzende Zukunft vor sich, weil der weltweite Trend in dieselbe Richtung geht“, prophezeit Michael Jackson, Partner von Mangrove Capital Partner, einem Venture Capital Unternehmen, dass bereits in mehr als 70 Unternehmen – darunter Skype – investierte.

Das Potenzial der Start-ups haben auch Investoren erkannt: Sie werben um die Gunst von Start-ups aus der Sicherheitsbranche. Ein Beispiel dafür: das Kapersky Lab. Es bietet in diesem Jahr erstmals eine Security Start-up Challenge (SSC) gemeinsam mit Mangrove Capital Partners und ABRT Venture Fund an. Sie wollen helfen, die Produkte von Start-ups, die sich konkret mit Sicherheitsfragen beschäftigen, zu verbessern – und somit auch die weltweite IT-Sicherheit.

Doch was heißt eigentlich Sicherheit und was genau bieten Start-ups an? WirtschaftsWoche Gründer stellt drei Unternehmen vor, die exemplarisch für die Vielfalt der Branche stehen.