So schön und nützlich Werbegeschenke auch sind – es bleibt der verantwortungsvolle Umgang mit den Steuern. Wichtig dabei ist die Unterscheidung zwischen Streu- und Werbeartikel. Kosten die Geschenke unter zehn Euro, fallen sie in die Kategorie Streuartikel. Gemeint sind zum Beispiel Stifte, Süßwaren oder Feuerzeuge, die auf Messen oder an Karneval an die breite Masse verteilt werden. In diesem Falle entfallen sowohl die Pauschalsteuer als auch die Aufzeichnungspflicht.

Kostet der Werbeartikel allerdings mehr als zehn Euro, ist im Rahmen der Buchhaltung genau festzuhalten, wer den Artikel erhält. Dabei gilt: Um die Aufwendungen steuerlich geltend zu machen, dürfen pro Empfänger jährlich nicht mehr als 35 Euro ausgegeben werden. In diesem Falle sind gemäß Paragraf 37 b des Einkommenssteuergesetzes nur 30 Prozent Pauschalsteuer zu entrichten.

Kostengünstig – aber kein Erfolgsgarant

Die generelle Beliebtheit ist allerdings noch lange kein Garant für den individuellen Erfolg. Nicht alle Kunden nehmen Werbegeschenke gleichermaßen positiv wahr. Die Erfolgsformel eines Werbegeschenks ist für Samuel trotz einiger Hürden ganz einfach: „Erst wenn der Werbeartikel beim Empfänger ankommt – soll heißen, wenn der Kunde sich damit auseinandersetzt – dann, und erst dann, hat der Werbeartikel seine Aufgabe erfüllt.“