„Der Business-Rundgang lohnt sich vor allem für Boutiquen und Restaurants. Kleine Geschäftsräume sind aber genauso okay, es geht ja darum dem Kunden einen ersten Eindruck zu geben“, sagt Mitter, der mit seiner Firma 360-up Fotos für Business-Rundgänge produziert. Ein gutes Einstiegsbild sollte dafür sorgen den Kunden in das Geschäft zu locken.

Doch Google kann noch mehr: Nicht nur präsentieren, sondern auch verkaufen. „Innerhalb des Business-Rundgangs können Produkte platziert und mit einem Link zum Online-Shop versehen werden. Dieser öffnet sich dann und der Kunde sieht das Angebot“, erklärt Mitter. Die Strategie nennt er „Virtual Tour Marketing“, sie gibt dem Käufer fast schon das Gefühl im Laden gewesen zu sein. Ein Beispiel ist das Steigenberger-Hotel Frankfurter Hof: Interessierte Gäste können sich virtuell die verschiedenen Zimmer anschauen und dann direkt buchen. Die Verknüpfung zu Shoppingfunktionen kann bislang jedoch nicht direkt bei Google, sondern nur über eine Einbindung auf der eigenen Website umgesetzt werden.

Sobald das Profil nicht weiter ausgebaut werden kann, müssen die Gründer nach Mitter nur noch für Storytelling sorgen. „Der Kunde muss mit einbezogen werden, Gründer sollten mit ihnen in Kontakt stehen und am besten jeden Tag für neuen Content sorgen. Sei es über YouTube, Instagram, Facebook. Hauptsache der Beitrag ist mit dem Unternehmensnamen verknüpft“, sagt er. Hohe Aktivität sorgt für mehr Datenverkehr – und das erhöht die Wahrscheinlichkeit im Netz gefunden zu werden.