Inken Arntzen, 34, Gründerin des „Superhelden-Trainings“: „Ich habe das Gefühl, dass viele Frauen davor zurückschrecken, auf eine Bühne zu gehen und für sich und ihre Ideen zu trommeln. Gerade das ist aber wichtig, um starke Frauen in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen. Um dem entgegenzuwirken, organisiere ich unter anderem die Initiative Digital Media Women mit. Wir arbeiten für mehr Sichtbarkeit von Frauen auf allen Bühnen – ob Konferenzen, Fachmedien oder Management Board. Die Initiative unterstützt Frauen bei Vorträgen und Pitches. Wir geben uns gegenseitig Feedback und empfehlen uns weiter. Ich bin davon überzeugt, dass solche Frauennetzwerke dazu beitragen, dass wir ein höheres Selbstbewusstsein entwickeln. Aber wir müssen diese Netzwerke auch wollen.

Zum Superhelden-Training, das ich mit meinem Geschäftspartner Jörn Hendrik Ast gebe, kommen mehr Frauen, die gründen wollen. Es tut sich also einiges. Wir müssen aber noch dafür sorgen, dass mehr Frauen auf Panels und Podien sitzen. Daher mein Aufruf an Frauen: Zeigt euch. Macht euch sichtbarer und lasst die Welt teilhaben an dem, was ihr vorhabt“

Mit ihrem Superhelden-Training will Arntzen Menschen helfen, ihre Talente noch besser zu nutzen und neue zu entdecken. Die Gründerin ist als „Zukunftsmacherin“ der Zeitschrift Emotion nominiert.