Angesichts des harten Wettbewerbs sollten Unternehmer neue Ideen zunächst nicht kommunizieren. Gründer kommen um die Darstellung ihrer Idee allerdings oft nicht umher. Was also tun?

Ratsam ist der Abschluss eines non-disclosure agreement, abgekürzt NDA, vor den Gesprächen. Dabei handelt es sich um einen Vertrag, der das Stillschweigen über Verhandlungen festschreibt. Sinnvoll kann eine Vereinbarung von Vertragsstrafen bei Verstößen sein. Diese schützen wegen der meist deutlich größeren finanziellen Vorteile allerdings nicht effektiv. Bei Vertragsbrüchen bleibt meist nur die langwierige gerichtliche Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen, die fast immer schwierig zu beziffern sind. Um wirklich sicherzugehen, dass Dritte die Idee nicht nachahmen, sollte die Patentanmeldung vorab erfolgen.

Gründer sollten eine neue Technologie schnell beim DPMA anmelden, eventuell mit der Hilfe eines Patentanwalts. Die Kosten der Beauftragung liegen zwischen 3000 und 6000 Euro. Doch zahlreiche Streitfälle in der Praxis belegen: Das Geld ist sinnvoll angelegt.