Seit 2008 verkaufte das Unternehmen Rezeptboxen und Feinkostartikel in neun deutschen Städten. Dann folgte überraschend die Insolvenz.

Die Meldung über die anstehende Insolvenz des Kochboxen-Anbieters hatte Ende März die Gründerszene überrascht. Als Grund wurde „die fehlende Zeit für eine Restrukturierung mit den finanzierenden Banken und eine Vereinbarung mit einem neuen Investor” genannt.

Der Betrieb der deutschlandweit neun Filialen in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main und München ging weiter – zur Erleichterung der ingesamt 190 Mitarbeiter. Vor zwei Wochen wurde schließlich das Hauptverfahren im Insolvenzverfahren eröffnet. Man hoffe auf eine Sanierung, heißt es. Wie Gründerszene heute berichtete, steht Kochhaus seit einiger Zeit in Verhandlungen mit mehreren potentiellen Interessenten, laut Berliner Morgenpost handelt es sich dabei um strategische Investoren aus der Lebensmittelbranche sowie Finanzinvestoren.

Auch seinen Kunden gegenüber zeigt sich Kochhaus zuversichtlich und schrieb in einer Mail, dass man auf Grund von Gesprächen mit potenziellen Investoren an eine Fortführung des Geschäfts glaube.