Wahrscheinlich war es überhaupt auch nur ihm zu verdanken, dass das Gründertreffen an diesem Abend stattfinden konnte. Er ist nämlich auch aktives Mitglied der Prinzen-Garde Köln und hat dort die Social-Media Plattformen aufgebaut. Nichtsdestotrotz ließ es sich der Präsident der Prinzengarde, Dino Massi, nicht nehmen, kurz vorbeizuschauen, um die „jecken Gründer“ zu begrüßen und den beiden Organisatorinnen sowie dem Vorsitzenden des Start-up-Verbands, Florian Nöll, einen Karnevalsorden zu verleihen. Letzterer nahm ihn übrigens in einem Uncle-Sam-Kostüm entgegen.

Ansonsten standen die „jecken Gründer“ weitestgehend alleine da – und wurden nicht zusätzlich in den Kölner Karneval eingeführt, was sich angeboten hätten, waren manche Unternehmer doch aus Berlin oder sogar aus Österreich angereist, um gemeinsam die kölschen Traditionen hochleben zu lassen.

Für die Partystimmung fehlte der eigene Rahmen

Und auch aus dem Vernetzen wurde kaum etwas. Am frühen Abend waren dafür schlicht zu wenige Leute da, die dann auch lieber unter sich blieben, und später war es zu laut, als dann richtige Gespräche wirklich möglich gewesen wären. Und so war auch die zweite Karnevalsveranstaltung kein großer Erfolg, Partystimmung wollte auch nicht aufkommen, dafür fehlte schlicht der eigene Rahmen. Denn während 4000 Menschen Karneval feiern, ist es schwierig, sich wirklich über das Geschäft auszutauschen.

Kollmann will die Veranstaltung im kommenden Jahr trotzdem wiederholen.