„Ich möchte lernen, wie wir unseren Smart-Business-Plan zur Förderung von Gründung an die neue Zielgruppe der Zuwanderer anpassen können“, erklärt Teilnehmer Jan Evers. Seine Firma Evers&Jung entwirft unter anderem digitale Tools, um Gründern das Erstellen und Schreiben eines Businessplans zu erleichtern.

Für einige der teilnehmenden Unternehmer steht auch die persönliche Entwicklung und der Gemeinnutz im Vordergrund: „Sich von der heilen Welt zu entfernen und Menschen in schwierigen Situationen zu begleiten“, das sieht Jürgen Bock, der gemeinsam mit anderen Mitarbeitern von Otto Mentor sein wird, als „gelebte gesellschaftliche Verantwortung“.

Qualifikationen und Interessen herausfinden

Damit Zuwanderer und Unternehmer optimal zusammenpassen und voneinander lernen können, erstellt ImpactDock Potentialanalysen in Flüchtlingsunterkünften: In intensiven Gesprächen werden Qualifikationen und Interessen etwaiger Mentees festgestellt, um die Mentorenteams zu matchen.

Langfristig ist geplant, die Potentiale von Zuwanderern systematisch zu erfassen und für Hamburger Unternehmen und Organisationen sichtbar zu machen. Somit haben diese Zugang zu qualifizierten Fachkräften und über ein Netzwerk sind die Migranten mit potentiellen Arbeitgebern in Kontakt. Mit den von ImpactDock erstellten Lebensläufen können sie sich bewerben und zeigen, wie viel Unternehmergeist mit ihnen nach Deutschland kommt.