In den USA erhält das Thema bereits mehr Aufmerksamkeit, wie das Beispiel von Knewton zeigt: „Aus der Investitionsperspektive gesehen haben alle Edtech-Start-ups in Deutschland nicht so viel Geld eingenommen wie Knewton“, so Klöpper. Knewton erhielt in fünf Finanzierungsrunden insgesamt 105 Millionen US-Dollar. Von solchen Summen können deutsche Edtech-Start-ups nur träumen. Zum Vergleich: Iversity zählt mit eingesammeltem Risikokapital von bisher fünf Millionen Euro schon zu den Spitzenreitern junger Bildungsunternehmen hierzulande.

Eine Werbefläche für das Thema

Die IFA soll den Start-ups aus dem Edtech-Bereich nun zumindest eine kleine Werbefläche bieten. „Die IFA hat einen unglaublichen Wert in der Außenwerbung“, sagt Christian Tegge vom BVDS. Die Start-ups bekämen die Möglichkeit, die Videos von der Veranstaltung auf ihrer Webseite hochzuladen und damit Präsenz zu zeigen.

Dass am Ende nicht jeder Besucher die Start-ups in Halle 11.1 überhaupt bemerkt hat, fällt dann auch weniger ins Gewicht.