Wie viele Start-ups entstehen jedes Jahr aus dem IE und wie erfolgreich sind sie?
Im Schnitt gründen 25 Prozent unserer Absolventen irgendwann ein Unternehmen; zehn bis 15 Prozent direkt während des Studiums beziehungsweise unmittelbar im Anschluss. Zu erfolgreichen Gründungen von deutschen IE-Absolventen zählen das Jobportal Tyba und das Sprachenlern-Netzwerk Busuu. Schweizer Start-ups mit Beteiligung von IE-Alumni sind das Nobel-Fastfood-Restaurant Hitzberger und der Online-Marktplatz für Dienstleistungen Origondo.

Und wie sieht es mit den spanischen Absolventen aus? Wie wirkt sich die Wirtschaftskrise auf das Gründertum in Spanien aus?
Sehr positiv. Denn viele junge Spanier finden auf dem Arbeitsmarkt keine Möglichkeiten. Also müssen sie sich ihre Möglichkeiten selbst schaffen. In Madrid merkt man den neuen Gründerflair auch im Stadtbild: Einige Start-ups haben sich zusammengeschlossen und präsentieren ihre Ideen der Öffentlichkeit an einem gemeinsamen Ort mit besonders kreativem Ambiente – einem ehemaligen Schlachthaus.

Herr O’Keeffe, vielen Dank für das Gespräch.

 

Hintergrund: Was genau bietet das IE an?

Die IE Business School ist Teil der IE Universität. Sie hat Angebote für Studenten mit unterschiedlicher Studien- und Berufs-Erfahrung: Im Mittelpunkt stehen MBA Studiengänge sowie Masterstudiengänge für Management und Finance. Aber auch ein Bachelor-BWL-Studium ist möglich (über die IE University).

Manche Studiengänge finden Vollzeit in Spanien statt, andere kombinieren Onlinekurse mit Präsenzphasen. Die Studiengebühr beträgt aktuell je nach Studiengang zwischen 18.000 Euro und 72.200 Euro. Die Unterrichtssprache ist Englisch, Spanisch oder bilingual.

 

Auch einige deutsche Business Schools konzentrieren sich auf Entrepreneurship. Eine Übersicht gibt es hier.