Die Teilnehmer bei den IdeaCamps haben nur selten bereits so konkrete Geschäftsmodelle wie Kollmann. Aber sie alle eint eine Frage: Nämlich wie ihre Idee zu einem erfolgreichen Unternehmen wird. Deshalb beschäftigen sich Eberhardt und seine Kollegen an den zwei Tagen weniger mit Theorie, und mehr mit sehr praktischen Fragen: Wie verdient man schnell Geld, um dieses in die Weiterentwicklung des Unternehmens zu investieren, wie baut man seine eigene Marke auf, wie gelingt eine erfolgreiche PR-Strategie mit wenig Geld?

Manchmal muss man ein paar Schritte zurückgehen

Dass die Organisatoren des IdeaCamps keine Theoretiker sind, zeigt sich auch an Eberhardts Grundeinstellung zum Thema Gründen: „Manchmal muss man es auch einfach ausprobieren“, sagt er. „Funktioniert eine Idee nicht auf Anhieb, muss man vielleicht nur ein paar Schritte zurückgehen und ein paar Variablen korrigieren.“

Am Ende der zwei Tage sollen die Teilnehmer die Umsetzung ihrer Ideen strukturiert und geplant haben. Bei vergangenen Wochenenden sind so erfolgreiche Start-ups wie das Musikunternehmen Meinplattenvertrag.de, Planet Backpack, einer der erfolgreichsten Reiseblogs Deutschlands, und der Teehändler Teatox entstanden. Bald wird wahrscheinlich auch Kollmann mit ihrer elektronischen Praxis dazu gehören.