Frisches Geld gab für den Software-Anbieter Signavio aus Berlin – und das in einer beachtlichen Summe: 31 Millionen Euro bekam das Start-up von dem Investment-Unternehmen Summit Partners aus Boston.Damit soll die internationale Präsenz ausgebaut und das Wachstum gesteigert werden. Signavio gehört zu den sogenannten Hidden Champions und außerhalb der Szene fast unbekannt, hat es mittlerweile fast 100 Mitglieder und weltweit über 750 Kunden. Das Unternehmen verfügt über eine Software, die Prozessabläufe und die Verarbeitung von Informationen erleichtert. Sie kann auch Entscheidungen vorgeben beziehungsweise anbieten.

28 Mitarbeitern hatte Goodgame im November gleichzeitig gekündigt. Gerüchten zufolge sollen sich alle für die Wahl eines Betriebsrates engagiert haben, wie das Hamburger Abendblatt berichtet. Momentan sieht es danach aus, als ob der Spieleentwickler die Gründung eines Betriebsrates verhindern will – und das durchaus mit Erfolg. In einer Ansprache hat die Geschäftsführung nach  Informationen der Zeitung ihre Mitarbeiter darauf einzuschwören versucht, sich gegen eine Arbeitnehmervertretung zu stellen. Zudem wurde eine Einladung zur Betriebsversammlung, die Voraussetzung für die Wahl eines Betriebsrates ist, nicht weitergeleitet. Dabei ist es gesetzlich vorgegeben, dass ein Unternehmen, Bedingungen für die Gründung eines Betriebsrates schaffen muss. Obwohl die Firma sich erfolgreich etabliert hat, sollen die Mitarbeiter vor der Einführung des Mindestlohns unter Tarif bezahlt worden sein.